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Altingen, 17.07.2003
2003-006


Einzahnfräser mit Linksdrall

Ausgefranste Schnittkanten und sich von Vakuumtischen lösende Werkstücke stellen beim Fräsen hin und wieder ein Problem dar. Ein neues Spezialwerkzeug mit außergewöhnlicher Geometrie schafft jedoch Abhilfe: Die Spannut des Fräsers ist mit einem Linksdrall statt einem Rechtsdrall versehen und drückt das Werkstück nach unten. Insgesamt ermöglicht dies eine schonendere Bearbeitung der Werkstücke.

vhf hat sein Werkzeugprogramm nun um entsprechende Fräser mit Linksdrall ergänzt. Bei diesen Werkzeugen werden die Späne nicht wie üblich nach oben abgeführt, sondern nach unten in den Fräskanal gepreßt. Der Vorteil des Linksdralls besteht darin, daß das Werkstück bei der Bearbeitung mit den Spänen nach unten gedrückt wird und nicht - vergleichbar einem Korkenzieher - vom Werkzeug nach oben gezogen wird.

Speziell wenn Werkstücke gefräst werden sollen, die nur mit relativ geringer Haltekraft fixiert sind, reduziert sich die Gefahr deutlich, daß sie sich lösen. Bei der Bearbeitung von Materialien, die leicht zum Ausfransen neigen (beispielsweise Holz), werden zudem die Kanten deutlich glatter. Dafür sollte der Abtrag pro Fräsgang bei einem Linksdrall-Werkzeug geringfügig reduziert werden.

Der Einzahnfräser mit Linksdrall ist sowohl in der Universalausführung "Varius" für Kunststoffe, Holz und NE-Metalle als auch mit polierter Spannut für die Bearbeitung von Acrylglas erhältlich. Trotz seines Linksdralls ist das Werkzeug rechtsschneidend, es läßt sich also in jeder gängigen Spindel mit Rechtslauf einsetzen. Die Werkzeuge sind in 27 verschiedenen Ausführungen mit Schaftdurchmessern von 3 bis 12 mm und Schneidendurchmessern von 1 bis 12 mm erhältlich. Sie können online unter www.hartmetallwerkzeuge.de bestellt werden.


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