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Altingen, 15.08.2002
2002-006


Prägen statt gravieren

Der Werkzeugverschleiß ist bei der Gravur harter Metalle wie Stahl oder Edelstahl besonders hoch, zudem kann nur mit sehr geringen Vorschüben gearbeitet werden. Eine Lösung für dieses Problem liegt im Prägen statt Gravieren der Beschriftungen. Zu allen vhf-Systemen ist daher seit neuestem eine druckluftbetriebene Punktierprägeeinrichtung erhältlich.

Bei diesem Verfahren werden keine Späne abgetragen wie beim Gravieren oder Fräsen. Der neue Punktierprägekopf verdichtet das Material vielmehr durch zahlreiche kleine "Hammerschläge" mit einer dünnen Nadelspitze. Diese Punktiernadel der Prägevorrichtung besteht aus extrem hartem Metall und arbeitet praktisch verschleißfrei. Da die Nadel ca. 300 mal pro Sekunde auf- und abbewegt wird, liegen die einzelnen Markierungspunkte auch bei höheren Vorschubraten ganz dicht beieinander. Die Beschriftungen bestehen damit optisch aus sauberen, durchgezogenen Linien und nicht aus einzelnen Punkten. Im Endeffekt sehen die Ergebnisse aus wie graviert.

"Mit der Punktierprägeeinrichtung wollen wir unseren Kunden die Möglichkeit geben, harte Metalle produktiver und wirtschaftlicher zu bearbeiten", erläutert Frank Benzinger, Geschäftsführer der vhf computer GmbH, die jüngste Erweiterung der vhf-Produktpalette. Zum Betrieb ist lediglich ein Druckluftanschluß erforderlich, wobei ein Haushaltskompressor bereits genügend Druck liefert. Selbstverständlich kann ein derart ausgestattetes CAM-System parallel oder alternativ mit einer konventionellen Gravier- und Frässpindel ausgestattet werden, um alle weiteren Bearbeitungsaufgaben durchführen zu können.

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